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Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf den deutschen Arbeitsmarkt

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

In dieser Serie möchte das IAB seine einschlägige Expertise zu diesen und weiteren Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine einer interessierten Fachöffentlichkeit zeitnah und adressatengerecht nahebringen.

  • Netzwerk: RatSWD
  • Disziplin: Sozial, Wirtschaft
  • Forschungsmethode: Quantitativ
  • Forschungsdesign: Primärerhebung, Repräsentativ angelegte Befragung
  • Erhebungsstatus: Daten zugänglich, Ergebnisse veröffentlicht, Laufende Erhebung, Open-Access-Publikation

Ziele der Studie

Um aktuelle Zahlen zur Lage von geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainern am deutschen Arbeitsmarkt bereitstellen zu können, hat das IAB seine Befragung „Betriebe in der Covid-19- Krise“ um Fragen zu den Folgen des Ukraine-Krieges für die deutschen Betriebe erweitert. In dieser Befragung werden seit August 2020 regelmäßig rund 2.000 Betriebe zur aktuellen Situation befragt. Nach der russischen Invasion in der Ukraine wurden daher die Betriebe auch zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges befragt. Dabei wurde deutlich, dass sich der Krieg in der Ukraine auch für einen größeren Teil der Betriebe in Deutschland negativ auswirkt.

Studiendesign/Umsetzung

Im Rahmen eines hochfrequenten, rotierenden Paneldesigns werden Betriebe aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Größenklassen zu den Auswirkungen der Corona-Krise in Bezug auf verschiedene Teilbereiche in einem drei- bis vierwöchigen Rhythmus telefonisch befragt. Seit der russischen Invasion in die Ukraine wird das Panel auch zum Ukraine-Krieg verwendet. Die Erhebung resultiert in einem aus 20 geplanten Wellen bestehendem Panel, das einen Zeitraum seit dem 03. August 2020 erfasst. In jeder Welle wurden zwischen 1.500 und 2.000 Betriebe befragt (Erst- und Panelbefragte).

Datenverfügbarkeit

Die Daten sind verfügbar und sind in der Veröffentlichung auf Seite 2 unter ,,Aktuelle Daten und Indikatoren“ verlinkt.