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16
Mai
2013

Methoden der empirischen Sozialforschung in amtlichen Haushaltsstatistiken

Gemeinsamer Workshop mit dem Statistischen Bundesamt

  • Wiesbaden

Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten und das Statistische Bundesamt veranstalten am 16. Mai 2013 den Workshop „Methoden der empirischen Sozialforschung in amtlichen Haushaltsstatistiken“. Mit diesem Workshop ist vor allem die Wissenschaft eingeladen, sich mit ihrer Expertise an Weiterentwicklung des Systems der amtlichen Haushaltsstatistiken der zu beteiligen.

Das Projekt zur Weiterentwicklung des Systems der Haushaltsstatistiken wurde im vergangenen Jahr im Statistischen Bundesamt initiiert und gemeinsam mit den Statistischen Landesämtern begonnen. Ziel des Projektes ist die Etablierung eines kohärenten und zukunftsfähigen Systems der Haushaltsbefragungen der amtlichen Statistik, welches gleichermaßen den sich ändernden Anforderungen an die Datenproduktion und dem sich verändernden Datenbedarf gerecht wird.

Der zentrale Gedanke bei der Neuausrichtung der Haushaltsstatistiken ist die Etablierung eines Gesamtsystems, in welches die bisherigen Haushaltsstatistiken als Module integriert sind. Eine erste kurze Beschreibung der Weiterentwicklung des Systems der Haushaltsstatistiken findet sich in Wirtschaft und Statistik 01/2013, S. 5-6.

Abstracts

Oversampling vermögender Haushalte im Rahmen der Studie „Private Haushalte und ihre Finanzen (PHF)“
Dr. Tobias Schmidt

Ausschöpfungsquoten und Stichprobenqualität – Erkenntnisse aus dem ALLBUS
Michael Blohm

Methodische Herausforderungen bei der Erfassung von Bildung und Ausbildung im Mikrozensus
Dr. Bernhard Schimpl-Neimanns

Datenfusion: Theoretische Implikationen und praktische Umsetzung
Dr. Florian Meinfelder

Wie genau sind Kreisergebnisse des Mikrozensus – Einsatzmöglichkeiten von Small Area-Verfahren
Prof. Dr. Ralf Münnich, Jan Pablo Burgard, Thomas Zimmermann